Was sich hinter dem Wort "Moralphilosophie" steckt kann sich sicher jeder vorstellen und f?r die die es nicht k?nnen damit ist nichts anderes als "Ethik" gemeint. Was ich hier mal ansprechen will ist die Moral die derzeitig in unserer Wirtschaft herrscht. Aktuell der Stellenabbau bei AEG und die sp?tere Verlagerung der Stellen nach Polen. Wie sicher einige wissen ist vor einiger Zeit das Unternehmen AEG von Electrolux gekauft worden. Von den damals verbliebenen deutschen Arbeitsstellen sollen jetz wieder 1500 Stellen gestrichen werden. Abgesehen davon, dass ich mich sowieso eher f?r ein AEG Haushaltsger?t entscheiden w?rde als f?r ein Electroluxger?t geht es dem Unternehmen wohl nicht gerade schlecht. Was uns jedenfalls die Medien glauben machen handelt es sich beim Stellenabbau bei AEG der Verlagerung der Stellen nach Polen und der mit Sicherheit stattfindenden sp?teren Schlie?ung des Werks um reine Raffgier. Es h?ngt offenbar alles nur noch von irgendwelchen Zahlen ab die bei irgendwelchen kryptischen Kalkulationen unterm Strich rauskommen.(evtl. auch zukunftsbezogene, weil Zahlen von fr?her kann man ja weglassen, interessiert ja keinen mehr...kennt ihr den Satz?) Wir haben nicht selten von Rechnungen dieser Leute geh?rt und damit meine ich auch in Vorlesungen, dass sich damit Leute zum Teil den Arsch retten. Mal eben hier 2 Mille rein da 100 Tausend raus. Ich will das momentane wirtschaftliche Problem Deutschlands nicht auf solche mehr oder weniger tolerierte Dinge beschr?nken aber wei? der gute Mann der das tut eigentlich, dass 1 Million Eu eventuell auch 83 mal 12.000 € Jahresgehalt oder -lohn wie auch immer, bedeuten? (ja ich wei? das der Betrieb f?r seinen Arbeiter auch Sozialleistungen zu zahlen hat) (ich k?nnte hier wahrscheinlich ewig weitermachen deswegen n?chste These) Meiner Meinung nach, hat das weniger mit Globalisierung (Zunahme der transnationalen, wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Beziehungen Quelle: Wikipedia.de) zu tun als mit zunehmender Konzernbildung. Je gr??er eine Gemeinschaft wird, damit meine ich auch die Gemeinschaft im Unternehmen selbst also alle Mitarbeiter etc., desto weniger vermag der Einzelne zu leisten. Desto weniger m?chte aber auch der Einzelne leisten zumindest nicht f?r die gesamte Gemeinschaft. Man sieht das eigentlich an sich selbst, man kann nur einen engen Kreis an Freunden unterhalten nicht unendlich viele. Deswegen wird auch das Gef?hl f?r seine Mitarbeiter kleiner. Der Inhaber eines Fensterbauunternehmens um die Ecke, kennt alle seine Mitarbeiter, kennt evtl. seine Probleme wie seine Frau und seine Kinder. Er w?rde sich schlecht vorkommen Ihn einfach zu entlassen, er w?rde sich genau ?berlegen welche Person er mit gutem Gewissen entlassen kann wenn es seinem Unternehmen im Moment schlecht geht. Einfach nur um sich kurzfristig ein Auto leisten zu k?nnen w?rde er wohl kaum seinen Nachbarn entlassen. Und um sich kurzfristig ein Unternehmen zu kaufen??? (...auch hier wieder Abbruch auf zur n?chsten These...) Die Schuld an der momentanen Situation geben viele der H?rigkeit Deutschlands der USA gegen?ber. Vielleicht kommt das daher, dass wir ja der Deutschen Sprache nicht mehr m?chtig sind und der Begriff "Manager" im Duden zu finden ist. Jedermann assoziiert damit einen geleckten Jungen mann ohne Interesse an Kindern, Schlips und Kragen und evtl. Porsche". Fr?her war der Manager eigentlich niemand anderes als der Mann der den kompletten Ablauf des Teil- oder Gesamtbereichs steuerte (leitete, steckt auch in Unternehmensleiter, leiten bedeutet im ?brigen leiten nicht einfach nur der subjektiv wichtigste Mann zu sein). W?rdet ihr Vorarbeiter oder Bauleiter mit Manager ?bersetzen, ich auch nicht. Bei Wiki findet man eigentlich nur die wirtschaftliche Betrachtung des Begriffs. Man sieht, W?rter sind nur die Dinge die Menschen in sie hinein interpretieren, sonst nichts. H?tte vor ein paar Jahren ein Arbeiter seinen Chef Manager genannt dann h?tte dieser wohl nur verdutzt gekuckt. Ich denke der Begriff Manager kommt alleine durch die Tatsache, dass die Unternehmen immer Gr??er werden und diesen Leitern mittlerweile nicht zwingenderma?en etwas vom Unternehmen geh?rt. Und selbst wenn, was ist es dann, Aktien? Sozial betrachtet bieten Aktien ein geringeres Risiko als echte Teilhaberschaft beispielsweise einer B?ckerei. (wer schon die ganze zeit denkt was schreibt den der h3rm f?r ne scheisse, der sollte hier wirklich aufh?ren zu lesen) Ja mein Gott sind eben Tausend Euro im Arsch, das denken sich zur gleichen Zeit wohl auch einige 100 andere Aktion?re des Unternehmens. Aber denken sich die ganzen Leute auch oh scheisse ich muss Bettina entlassen. N??????. Was ich damit sagen will ist unter anderem auch, dass derjenige der ?ber den Arbeitsplatz des anderen entscheidet, ihn pers?nlich nicht mehr kennt und alleine schon deswegen nicht mit einem schlechten Gewissen belegt wird. Es ist einfach dieses Gemeinschaftsgef?hl das noch jeder kannte als er sein Pausenbrot mit jemandem teilte dessen Milchschnitte auf den Boden gefallen war, fl?ten gegangen. Keiner denkt sich mehr, Mensch ich verzichte gern f?r ihn. Warum sollten Leute das auch denken man teilt Pausenbrote normalerweise nicht mit jemandem der 2 Klassen unter einem in der Schule ist bzw. den man nicht kennt. Man gibt den Menschen in vielen Unternehmen dieses Gef?hl nicht mehr, es steht keiner mehr hinter einem Produkt. Profitgeilheit um jeden Preis ist was heute z?hlt. Viele h?rte ich schw?rmen von ihrem Arbeitsplatz bei der SAP aber jetzt wo die Firmengr?nder nach und nach abdanken, ist da das Ziel der Selbstverwirklichung und die Idee weg? Geht es jetz nicht nur noch um Profit? Ich bin mal gespannt was mir ein SAP-Programmierer in 5 Jahren erz?hlt. Dadurch kann Qualit?t fl?ten gehen, was bei Software noch tragischer sein k?nnte als bei liegenbleibenden C-Klassen oder rostenden A-Klassen. (was bei Mercedesfahrzeugen und nahezu allen anderen deutschen Automobilherstellern wohl der Fall ist, dass kein Mitarbeiter mehr sein St?ck Arbeit auf der Stra?e sieht. Was ist denn schon da drin ne Million Teile die schon zusammengebaut waren als der Bandarbeiter noch nicht wu?te wie die Karre am Schlu? aussieht. T?ren dran, oh das macht der Roboter, komplette innenausstattung rein, zusammengen?ht von Vietnamesinnen?Was machen die bei daimler? ?lwannenschrauben zudrehen? ZF-Embleme vom Fahrwerk kratzen? Nein da ist einfach kein Geist mehr in der Sache es wird nur noch schnell gearbeitet und wieder heim. Weil Arbeit ist nur noch zum Geld verdienen da f?r sonst nichts. Damit l?sen wir uns von dem was Deutschland einmal war. Und auf einmal geht es dem schw?chsten Glied in der Kette der wirklich noch was mit dem Produkt zu tun hatte, es mit seinen eigenen H?nden geschaffen hatte auch nur noch um die Kohle. Und dann bleibt man mit seinem Auto stehen, und da kann das Material und der Roboter noch so gut gewesen sein. Die Scheibe ist nicht richtig verklebt oder der Gaszug nicht richtig festgeschraubt! Euer Pedalgummi fliegt ab und ihr baut einen Unfall! Sowas kann vermieden werden wenn sich Leute mit einer sache identifizieren aber man kann sich nicht identifizieren wenn man behandelt wird wie ein Werkzeugkoffer! Im ?brigen sieht man daran, dass diese Menschen nicht das schw?chste sondern das st?rkste Glied in der Unternehmensstruktur bilden und deswegen sollte man ihnen den Respekt zollen den sie verdient haben. Alle Menschen sind ersetzbar aber keiner m?chte das wissen!S?mtliche Manager sind ersetzbar aber bevor die gehen, gehen andere die keine Fehler gemacht haben!.................

Ich will euch hier nicht weiter auf die Nerven fallen ist wahrscheinlich eh am Besten wenn sich da jeder seine eigenen Gedanken macht. Was ich euch bitte ist einfach, denkt dr?ber nach bevor Ihr jemandem einen Rabat von 10% einr?umt. (Ja ich wei? aus der Vertriebsmanagementvorlesung, dass Rabatte eh schlecht sind weil es ewig dauert bis man sie wieder drin hat, aber wer wirklich denkt es geht ohne der soll mir sagen wie!) Was rede ich denn f?r nenn Crap? 10% werden schon keinen t?ten. Aber, 10% von 20.000.000 sind eben 2 Mio. und 2 Mio. sind aber auch 166,6 mal 12.000,- € Jahreslohn. FAQ: Welcher Depp gibt jemand bei nem 20 Mio. Job schon 10% ? 20 mal 10% auf 1 Million ist nichts anderes btw.! (nein ich meine nicht 20 mal 10 % auf dieselbe Million!!!!) Sind nicht Teile deines Textes total Gef?hlsgelenkt und Einseitig? Kann schon sein aber who fucking cares???Vielleicht sind Teile davon wirklich total ?berzogen, f?r den EIN oder ANDEREN aber ich will hier ja auch niemandem meine Meinung aufzwingen, bin ja nid die Bildzeitung.

Die Rechtschreibfehler die Ihr gefunden habt k?nnt ihr behalten.

Vielleicht denkt Ihr mal dr?ber nach!?

greets h3rm

PS: K?nnte mir durchaus denken, dass man meinen Gedankenspr?ngen manchmal nicht folgen kann vielleicht hat ja einer von euch Lust sich mal ausf?hrlicher ?ber diese Problematiken zu unterhalten.