VI World-Tour

Mittwoch 25 Januar 2006

Die letzten 6 Wochen im Schnelldurchlauf

Ich dachte ich schreib mal wieder, da ich mich schon l?nger nicht mehr zu Wort gemeldet habe.

Aus Zeitgr?nden gibt es diesmal die letzten 6 Wochen im Schnelldurchlauf mit vielen Bildern und wenig Text :-)

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Sonntag 18 Dezember 2005

Mein erstes Wrack :-((((

Auf dem R?ckweg von Sturgis, Michigan nach Chicago passierte heute das unerwartete:

Laute, heulende Ger?usche aus dem Motorraum. Keine Beschleunigung mehr. Rechts rangefahren.

Meinen mexikanischen Kollegen im Abschleppwagen durch Chicagos Staus 5 min vor Abflug am Airport abgeliefert. Den Flug hat er nach wilden Verhandlungen sogar noch nehmen d?rfen.

Mich hat der Abschleppwagen mit meinem "Problem" bei der n?chstgelegenen Werkstatt abgestellt. Kosten der Spritztour (1,5 Stunden und ca. 40 km): $300.

Das Ende vom Lied: H?chstwahrscheinlich hat der Zahnriemen einen Aussetzer gehabt und die Kolben haben die Ventile krumm geboxt.

Im Klartext: mein Motor ist im Eimer :-(

Neuer Motor inkl. Einbau: ca. $3,200
Urspr?nglicher Kaufpreis des Autos im August: $3,500
Schrottwert des Wagens: ca. $500

Jetzt erst einmal zwei Wochen Urlaub in Florida und Colorado haben: priceless...

Dienstag 6 Dezember 2005

KO in Chicago

Ich dachte ich geb mal kurz was von mir zu h?ren, nach der ganzen Action in den letzten Wochen.

Inzwischen bin ich nach Schaumburg, Illinois (Gro?raum Chicago) umgezogen. Wir er?ffnen hier das neue US-Hauptquartier des Unternehmens. Das B?ro in Orlando wird zum Regionalb?ro degradiert.

Vor knapp 10 Tagen gab es ein gro?es VI-Treffen in New York City mit Gregor, Dani und Thorsten. Dazu bald mehr.

Momentan macht mir der Klimawechsel gesundheitlich etwas zu schaffen (hier liegt Schnee und Eis bei -11?C).

Schlimmer als die Erk?ltung an sich, ist aber die amerikanische Chemiekeule mit 3 aktiven Komponenten, die mir empfohlen wurde. Ergebnis: ich bin f?r nichts mehr zu gebrauchen und die Symptome werden nur tempor?r unterdr?ckt. Unter anderen Namen wird das Zeug wahrscheinlich als Schlafmittel f?r Blauwale vertrieben oder als Wahrheitsserum bei der CIA verwendet.

Naja: abwarten, auskurieren und Tee trinken. Letztendlich sind meine in Florida unangetasteten "Sick days" doch noch zu etwas gut :-)

Sonntag 20 November 2005

Update: Letztes Wochenende in Florida!

Am 1.12. ?ffnet unsere neue Zentrale mit neuem Chef in Chicago. Der Standort hier wird zum regionalen Vertriebsb?ro degradiert.

Letzte Woche wurde mir gesagt, es mache keinen Sinn, dass ich f?r die kurze Zeit nach Chicago mitkomme.

Am Freitag wurde ich nun doch gefragt, ob ich f?r die ?brigen zwei Monate mitkomme.

Demnach war dieses Wochenende mein letztes in Florida, wenn mein Angebot angenommen wird... Die Entscheidung f?llt morgen.

Irgendwie kann ich es noch nicht ganz fassen. Aber Chicago ist sicher auch interessant :-)

Update: heute fiel die endg?ltige Entscheidung. Ab n?chster Woche arbeite ich in Chicago. F?r die 1300 Meilen Fahrt kriege ich drei Tage Zeit. Vorher geht es ?ber Thanksgiving und das Wochenende erst mal nach New York City. Es ist also f?r Action gesorgt!

Montag 14 November 2005

Franziska zu Besuch

Es ist schon knapp eine Woche her, dass Franziska bei mir war. Aber jetzt finde ich endlich mal die Zeit, dar?ber zu schreiben.

Mein Schatz kam Ende Oktober f?r knappe 10 Tage zu Besuch. Da ich mir Urlaub genommen hatte, konnten wir jede Menge unternehmen: Tampa, Clearwater, St Petersburg, Orlando, Universal Studios und vieles mehr.

In die romantische Trickkiste habe ich nat?rlich auch gelangt: Rosenbl?ten, Sonnenunterg?nge am Meer und Adventskalender waren alle im Programm...

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Montag 24 Oktober 2005

Ruhe vor dem Sturm

Nun ist es soweit: kaum zur?ck aus Savannah (wo ich mit Gregor die Stadt unsicher gemacht habe) stelle ich fest, dass die Vorhersagen sich best?tigen und Wilma auf Florida-Kurs ist.

6 Anzeichen, dass ein Hurricane im Anmarsch ist:

  1. Es fahren au?ergew?hnlich viele Leute auf der Interstate nach Norden
  2. Im Radio schieben die Moderatoren Panik
  3. Die Geb?hrenpflichtigen Autobahnen sind pl?tzlich alle kostenlos
  4. An der Tankstelle sind nur noch ein Bruchteil der Zapfs?ulen bevorratet, es bilden sich Warteschlangen
  5. Alle Schulen und Unis sind morgen geschlossen
  6. Der B?rgermeister von Orlando r?t im Radio das eigene Zuhause morgen nicht zu verlassen (sofern es sicher ist)

Der Abend ist sch?n. Es sind angenehme 26?C, kaum Wind, kein Regen. Aber der Himmel ist bew?lkt und weit weg im S?d-Westen blitzt und donnert es unheilvoll.

Aus dem Lautsprecher singt Manu Chao "It's a long, long night".

Ich halte mich f?r gewappnet... Schau 'mer mal...

Montag 17 Oktober 2005

"In the army now"

Am Mittwoch dieser Woche kam ich morgens ins B?ro und alle Kollegen waren etwas nerv?s. Der Grund: Es war ein Brief des Selective Service System der US Army f?r mich gekommen.

Als ich den Brief aufgemacht habe, wurden alle Bef?rchtungen best?tigt: ein Musterungsbescheid auf amerikanisch.

Auf der R?ckseite stand im Kleingedruckten, dass Ausl?nder auf Vorzeigen einer Visumskopie befreit werden. Gl?ck gehabt :-)

Also doch kein One-Way Ticket in den Irak, kein HUMMER fahren, kein M16 hantieren. Besser so.

PS: Passend zu diesem Thema bin ich heut mit der Lekt?re von Brechts Mutter Courage fertig geworden. Das w?re auch ein gutes Weihnachtsgeschenk f?r unseren George W. Vielleicht w?rden ihm dann wenigstens ein paar neue Argumente f?r den Krieg einfallen... anstatt der alten Leier.

Sonntag 9 Oktober 2005

"South Beach, bringin' the heat"

Diesen musikalischen Lockruf von Will Smith musste ich ja wohl fr?her oder sp?ter mal ?berpr?fen. Deshalb war letztes Wochenende ein Ausflug nach Miami f?llig.

Am Freitag Abend zugegebenerma?en sehr kurzfristig ein Hotel in Miami Beach gebucht und am Samstag morgen gleich ab in den S?den. Mein Hotel lag trotz unschlagbarem Preis im absoluten Zentrum von South Beach, dem Zentrum von Miami Beach.

Miami ist eine ziemlich krasse Stadt: einer der gr??ten H?fen der USA, sehr viele internationale Banken und gleichzeitig sehr glamour?s und touristisch. Der schlechte Ruf von Drogenumschlagplatz Nr. 1 ist nat?rlich auch nicht ganz wegzubekommen.

Miami Beach ist eigentlich eine Art Insel, die durch unz?hlige Br?cken mit Miami verbunden ist. Hier ist ausschlie?lich der Tourismus und Glamour-Teil vertreten. Das Zentrum ist der Art Deco District parallel zum South Beach in dem es viele bunt bemalte und beleuchtete Hotels gibt. Auf dem Weltber?hmten Ocean Drive steht vor jedem teueren Restaurant ein hei?er Schlitten aus den f?nfzigern um Passanten zu hereinzulocken.

Leider hat es am Samstag Abend immer wieder geregnet, deshalb gibt es nur Bilder bei Tag.

Das Publikum hier ist vergleichbar mit Monaco oder Saint Tropez. Das Motto lautet "Ich bin reich, sch?n und zeige es allen!". Angeblich sind hier auch einige Million?re und Models unterwegs. Alle italienischen Sportwagenhersteller sind auf der Stra?e gut vertreten. Mit Ausnahme von Fiat ;-)

In manchen Ecken tummeln sich auch sehr dunkle Gestalten. Als ich den Ocean Drive in Richtung Hafen hinuntergeschlendert bin, bin ich an einem Parkhaus mit ein paar dutzend gro?kalibrigen Einschussl?chern vorbeigelaufen. Da wird einem dann doch etwas komisch. Insbesondere wenn man den achtziger Jahre Streifen Scarface mit Al Pacino gesehen hat (dagegen ist Pulp Fiction eine gute Nacht Geschichte).

Am Sonntag habe ich dann am Strand vom sch?nen Wetter profitiert. Der Strand ist, kurz gesagt: riesengro?, ewig lang, sehr sch?n mit Palmen usw. und gut beaufsichtigt. Letzteres ist besonders wichtig, da im S?den Floridas starke Str?mungen und gefr??ige Haie entlang der K?ste unterwegs sind.

Sehr typisch an Miami selbst ist der kubanische und insgesamt Lateinamerikanische Einfluss. Deshalb konnte ich mir das Viertel Little Havanna nat?rlich auch nicht entgehen lassen. Es unterscheidet sich nur in einem vom Rest der Stadt: man ist pl?tzlich in einer ganz anderen Kultur. Restaurant-Menus, Plakate, Ladenbeschilderungen: alles ist ausschlie?lich auf Spanisch. Und wer hier Fast-Food sucht ist Fehl-am-Platz, das gibts da nicht. So habe ich also meine geballten Spanisch-Kr?mel gepackt und habe ein lecker anmutendes kubanisches Lokal aufgesucht.

An der Glast?r klebt ein Zeitungsausriss "Heimische Kost in Afghanistan". Die Betreiber scheinen wohl vor kurzem eine Zweigniederlassung in Afghanistan er?ffnet zu haben um die Latinos unter den amerikanischen Soldaten kulinarische zu verw?hnen. Und prompt ist das kleine Havanna wieder im globalen Kontext eingebettet. Die servierten Spezialit?ten waren k?stlich, auch wenn ich nicht alles zuordnen konnte...

Es gibt ein Wort bei dem die eigentlich von der Natur schon verw?hnten Floridianer leuchtende Augen bekommen: Keys Gemeint ist die Inselgruppe an der S?dspitze des Staates, die einen greifbaren Traum von Karibik darstellt. So erlag auch ich der Versuchung die direkt bei Miami liegende Insel Key Biscayne zu besichtigen.

Key Biscayne geh?rt geographisch gesehen nicht richtig zu den eigentlichen Keys. Es gibt aber viele ?hnlichkeiten: es gibt eine einzige Zufahrtstra?e, das Wasser ist t?rkisblau, warm und ohne Wellen und die Str?nde bestehen aus feinem wei?en Sand. Ziemlich traumhaft.

Andererseits: wenn man das t?rkisblaue Wasser wegl?sst sieht es aus wie auf Sylt (bis auf die Palmen nat?rlich :-)

Auf dem R?ckweg habe ich dann noch festgehalten, was ich auf dem Highway immer wieder gesehen habe. Hier haben die Eigent?mer monstr?ser Wohnmobile nicht etwa einen Smart im Schlepptau, sondern den amerikanischen Kleinwagen namens Jeep Cherokee. Manche sind schon verr?ckt.

Sonntag 2 Oktober 2005

Johnny allein in Philadelphia

Damit Daniel auch noch was zu schreiben hat, schreib ich jetzt mal ?ber meinen Montag allein in der Stadt und meinen Dienstag in Pittsburgh :-)

Der offizielle Grund der Reise war ja eigentlich gesch?ftlicher Natur! Und zwar eine Messe in Pittsburgh.

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Mittwoch 21 September 2005

Fu?ball, Golf und Marktforschung

So, heut schreib ich mal wieder was.

Von amerikanischem Fu?ball, warum Golf schmerzhaft sein kann und wie ich heute einen tollen Hook platziert habe (oder es zumindest versucht habe).

Ach ja: meinen F?hrerschein und mein Auto-Nummernschild, das jetzt schon Souvenir-Status genie?t hab ich inzwischen auch.

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Dienstag 13 September 2005

Besuch von Gregor statt Ophelia am Wochenende

"Wenn Ophelia kommt, dann kommen wir nicht!" teilte mir Gregor am Donnerstag abend mit.

Ich h?tte ehrlich gesagt nicht gedacht, dass ein gestandener Kommilitone im Praxissemester so schnell zickig wird.

Wer wissen will wer Ophelia ist und was dieses Wochenende alles los war: einfach *weiterlesen* ;-)

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Sonntag 4 September 2005

Endlich umgezogen

Gestern bin ich endlich vom Hotel in eine Haus-WG gezogen!

Mein neues Zuhause ist in Winter Springs, ca. 13 Meilen s?d?stlich von meinem Arbeitsort Lake Mary entfernt.

Die Community (zu gutdeutsch: Neubaugebiet mit Mauer drumrum) in der ich wohne hei?t Wedgewood Tennis Villas. Und Tennis im Namen zu f?hren ist mit 4 Pl?tzen sicher berechtigt. Das mit den Villas nicht so sehr...

Gestern stand viel aufbauen, einr?umen und putzen auf dem Programm.

Das Ergebnis: ein fertig eingerichtetes und bezogenes Zimmer und den R?ckenmuskelkater des Jahrhunderts. Das ganze (bis auf den Muskelkater) in ein paar Bildern:

Die Aussicht aus meinem Zimmer ist trotz Tonnen von der Scheibe entfernten Staubes nicht berauschend, aber ohne die Palissade w?rde man auch nur die Stra?e sehen und umgekehrt (mein M?ll kommt nat?rlich noch weg).

Das Haus ist ger?umig und recht cool. Alles ist gefliest und (theoretisch) einfach sauber zu halten.

Allerdings muss ich mich hier wohl noch f?r deutsche Sauberkeit und franz?sisches savoir-vivre einsetzen.

Justin (Mitbewohner und Vermieter) ist gerade mit seiner Mutter Teller, Besteck, WLAN Router, Kakerlaken-Fallen, und ein paar andere grundlegende Sachen einkaufen gegangen.

Solange schnorre ich halt noch das WLAN vom Nachbarn, esse aus Plastikgeschirr und t?te die ein oder andere Kakerlake mechanisch.

Alles in allem bin ich sehr zuversichtlich. Meine Mitbewohner Justin (23) und Kevin (26) scheinen echt cool, motiviert die WG in Schuss zu halten und unternehmungslustig zu sein.

Samstag 3 September 2005

Katrina

Nachdem ich von fast jedem gefragt werde, wie ich Katrina ?berstanden habe, kommt jetzt meine Story dazu.

Erstmal eine grobe Skizze des Verlaufs:

Das orangene Kreuz markiert den Gro?raum Orlando ist wo ich mich meistens rumtreibe. Das Gebiet liegt ca. 330 km n?rdlich von wo Katrina ?ber Florida gefegt hat, als sie noch ein Sturm von St?rke 1 von 5 war (Bedeutung der Kategorien).

Hier hat Katrina also nicht direkt gew?tet, aber die Ausl?ufer haben sich in Form von starkem dauerregen und st?rmischen Windb?hen bemerkbar gemacht. Allerdings nichts dramatisches. Sauwetter wie es in Europa im Fr?hjahr und Herbst ?blich ist.

In Louisiana und Mississippi kam Katrina dann mit St?rke 4 bis 5 an. Die Konsequenzen hat wohl jeder mitgekriegt.

Es ist sehr interessant von innen zu beobachten wie die amerikanische Gesellschaft und die Medien darauf reagieren.

Innerhalb von 48 Stunden hatte jede amerikanische Website, jeder Fernseh- und Radiosender eine Vermarktungsstrategie f?r die Katastrophe. Damit meine ich nicht die selbstverst?ndlichen Spendenaufrufe, sondern Spezialprogramme, Konzerte, dedizierte Songs, die doch alle einen etwas bitteren Nachgeschmack haben.

In New Orleans sind 67.25% der Einwohner Afro-Amerikanischer Abstammung. Heute werden die ersten massiven Vorw?rfe laut, die Regierung lasse sich deshalb Zeit mit den Rettungsma?nahmen oder Gleichg?ltigkeit sei mindestens genauso ein Faktor wie Unf?higkeit.

Andere behaupten, dass es der Armee aufgrund des Irakkrieges schlicht und ergreifend an Mitteln und Personal mangelt.

Aber heute scheint sich etwas zu tun, zumindest sieht man im Fernsehen die ersten Hilfsg?terlieferungen.

Und George W. ist auch schon dort gewesen und hat ein paar Leute h?chstpers?nlich in den Arm genommen. Alles wird gut.

Donnerstag 1 September 2005

Downtown, Umzug, Hire and fire

Mal wieder Zeit f?r einen Beitrag! Vor lauter Tennisspielen komme ich abends zu garnichts mehr (aber wenigstens hab ich ein bisschen Bewegung :-)

Downtown

Am Sonntag war ich mal in Downtown Orlando, damit ich f?r n?chste Woche schon wei?, wo der B?r steppt. Sehr interessant das ganze. Ich war ja vorher noch nie im Zentrum einer US-Millionenstadt.

W?hrend in dem St?dtchen in dem ich arbeite (Lake Mary) Sonntags die B?rgersteige hochgeklappt zu sein scheinen, war in Downtown etwas mehr los. Dennoch war erstaunlich wenig Autoverkehr, daf?r aber viel Fu?g?ngerverkehr in der Parkanlage rund um Lake Eola, dem Wahrzeichen der Stadt. Vielen spazierenden Familien bin ich bei meinem Rundmarsch um den See zweimal begegnet, den meisten Joggern noch ?fter. Naja, jenseits des Parks macht es auch weniger Spa? zu Fu? unterwegs zu sein. Ich wurde 3 Mal nach Cent-Betr?gen angebettelt, bei vierten Mal hab ich den Typ erfolgreich ignoriert. Ich glaube das wird meine neue Strategie. Im Park sitzt zwar auf jeder zweiten Bank auch ein Penner, solange die sich dort gerade halten wird das aber von der Stadtverwaltung geduldet (siehe Schildbild). Zu beachten sei auch die ?u?erst pr?zise ?ffnungszeit von 12:01 AM bis 6:00 AM :-)

Ansonsten gibt es eine handvoll Partystra?en mitten im Bankenviertel, wo eine Kneipe die n?chste jagt. Ich glaube da ist abends die H?lle los! Das muss ich mir n?chste Woche unbedingt n?her anschauen :-)

Umzug

Diese Woche steht der Umzug vom Hotel in eine WG an. Da die Firma sich verpflichtet f?hlt mir die Einrichtung f?r mein Zimmer zu beschaffen und M?bel zu mieten deutlich zu teuer ist, durfte ich gestern f?r $700 mein Zimmer einrichten 8-) Vor lauter Shopping-Rausch (Luxus-G?ste-Luftmatratze, Extra-Decken usw.) habe ich sogar um ca. $60 ?berzogen :-\ Was soll's; Am Samstag kommt mein Bett und dann wird auf jeden Fall eingezogen. Bin gespannt wie es wird mit meinen zwei Mitbewohnern.

Hire and fire

Heute morgen wie immer um ca. 8:30 ins B?ro eingetrudelt, denke ich mir "Ha, schon wieder nicht letzter!". Bis mir klar wird, dass der Arbeitsplatz meiner Kollegin Magally (Logitik, Auftragsabwicklung) besonders gr?ndlich aufger?umt ist. Man k?nnte denken: Leerger?umt. Nachdem ich mit Deut auf den leeren Platz ein paar fragende Blicke in den Raum geworfen habe, geht auch meinen anwesenden Kollegen ein Licht auf. Keiner wei? was, aber alle ahnen es. Aber ich bin trotzdem nicht letzter: James (Assistenz, IT) ist noch nicht da.

Gegen 10:00 kommt dann auch er hereinspaziert, l?ssig gekleidet und in Flip-Flops, sein Gesicht zeugt von einer langen Nacht mit wenig Schlaf. Er hilft Kollegen bei ein paar Kleinigkeiten. Ich frage ihn ob er heute Urlaub hat. Er sagt gestern war sein letzter Tag und Magally arbeite auch nicht mehr hier. Es geht ein staunendes OOOH durchs Kollegium. Infos kommen sp?ter vom Management hei?t es.

Bis halb elf herrscht gro?e Spannung im B?ro, alle fragen sich was heute Nacht passiert ist. Man h?rt etwas von "Gestern sind wichtige Entscheidungen gef?llt worden"... dann kommt der Oberchef aus dem Konferenzraum und trommelt die Mannschaft zusammen. Das Ende vom Lied: Wir haben erst die H?lfte des Umsatzziels f?r das Jahr erreicht, entweder es geht ein Ruck durch die Mitarbeiter oder der Laden wird von der Zentrale dicht gemacht. Besagte wichtige Entscheidung war wohl ersteres zu w?hlen und die Konsequenz daraus sich von potentiellen St?rfaktoren bzw. weniger produktiven Mitarbeitern zu trennen.

Ziemlich Sch**** f?r die beiden Betroffenen und ziemlich krasse Umgangsart.

Ich vermute das nennt man dann Hire and fire...

Donnerstag 25 August 2005

Truth hurts

Das mit dem Auto war ein hinterlistiger Scherz, vielen Dank an diejenigen die drauf reingefallen sind 8-)

Tats?chlich habe ich einen 2000er Ford Escort mit 110 PS und 94000 Meilen auf dem Tacho gekauft.

Diese Realit?t sieht aber nicht sehr rosig aus: Am Freitag das Auto beim H?ndler abgeholt, zur Tankstelle gefahren und das WARS.

Der Automatikschalthebel war in Parkstellung festgeklebt und lie? sich selbst mit roher Gewalt nicht in Richtung fahrt bewegen. Dazu noch Regen und die Verzweiflung war perfekt.

Also sofort den H?ndler herzitiert und mit dem Problem konfrontiert. Nach einigem rumprobieren fand er die L?sung:

  1. man stecke einen bei der Tanke ausgeliehenen Schraubenzieher in das Geh?use des Schaltkn?ppel...
  2. ...fummele kr?ftig rum...
  3. ...und bet?tige gleichzeitig gewaltsam den Hebel

PUH meine Heimfahrt war gerettet.

Nach einem Wochenende mit dem Schraubenzieher im Getriebe kam der Wagen am Montag dann sofort wieder zum H?ndler um die versprochene Reparatur durchzuf?hren. Hat er auch gemacht. Schraubenzieher mit Dank zur?ck. Soweit so gut.

Gestern abend auf einem Supermarktparkplatz: fett eingekauft, einsteigen, z?nden, *AAAAAAAHHHHH* schon wieder das gleiche!!!!

Also sofort in einen Schraubenzieher investiert. Heute morgen dann den H?ndler nach zig versuchen endlich erreicht und das Auto wieder hingebracht.

Das vibrieren des Lenkrads im Stillstand, das er eigentlich repariert haben wollte ist auch noch nicht weg. Hoffentlich ist das Getriebe nicht kaputt, das wird er n?mlich garantiert nicht umsonst ersetzen.

Ich hoffe, dass er diesmal alles hinkriegt, sonst fahr ich n?chstes Mal in seinem Schaufenster vor oder so *sauersei* >:-|